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Black Jack Regeln
Das Casino Black Jack, oder 21, ist im Glücksspiel - Establishment bei weitem das beliebteste Tischspiel. Wenn dir die Casino Black Jack Regeln noch ein Rätsel sind, oder du noch einige Klarstellungen brauchst – dann bist du am richtigen Ort! Diese Seite erklärt dir alles über das Spiel, was du wissen mußt und erläutert die verschiedenen Regeln, die von einem Casino zum anderen variieren können.
Wenn du Anfänger bist, kannst du dieses Dokument einfach durchlesen. Wenn du aber eine bestimmte Antwort zu einer Frage suchst, schau dir das Inhaltsverzeichnis unterhalb an und wähle das Kapitel deiner Wahl.
Hinweis für internationale Besucher: Der Wechselbetrag und die Chip-Farben auf dieser Seite sind aus der Sicht eines Casino Besuchers aus den Vereinigten Staaten geschrieben. Alle anderen Informationen sollten jedoch weltweit gültig sein.
1.0: Casino Basics
1.1: Tisch wählen
Bevor du anfängst zu spielen, brauchst du einen geeigneten Tisch an dem du spielen möchtest. Wenn du in diesem Prozeß noch Anfänger bist, solltest du dir einige Einzelheiten im Auge behalten. Das wichtigste Detail ist das Schild mit den Wettlimits. Auf diesem Schild, über dem Tisch, sollten beides, die minimale sowie die maximale Wette, gekennzeichnet sein. Suche nun einen Tisch, der deiner Wetthöhe entspricht.
Es kommt öfters vor, daß Tische mit einem niedrigen Limit ($3 oder $5) ziemlich überfüllt sind. In den meisten Casinos sind die Zeichen, für den minimalen Wetteinsatz, farblich gekennzeichnet; rot für $5, grün für $25 und schwarz für $100. Als nächstes solltest du dich vergewissern, daß du dich auch wirklich an einem Black Jack Tisch befindest. Black Jack Tische haben beinahe immer den folgenden Satz aufgedruckt: „Blackjack pays 3 to 2“.
Nun solltest du in Erfahrung bringen, um welche Spielvariante es sich handelt. Anfänger sollten die „Shoe“ – Spiele mit 6 oder 8 Kartenspielen wählen. Der Vorteil für Anfänger bei diesem Spiel ist, daß alle Karten des Spielers aufgedeckt werden und der Dealer dir bei aufkommenden Fragen helfen kann. Hinweis: Wenn du einmal mit dem Spiel vertraut geworden bist, solltest du an einem Tisch mit weniger Kartenstapeln wechseln. Der Hausvorteil des Casinos ist bei weniger Stapeln geringer.
1.2: Chips kaufen
Wenn du dich bereits an einem Tisch befindest, solltest du dir Chips für deine Wetten beim Dealer kaufen. Warte auf eine Spielpause und lege das Bargeld vor dich, auf den Spieltisch hin( manche Casinos werden dich solange warten lassen, bis der Dealer ein Zeichen gibt.) Normalerweise ist der „Buy-In“ - Betrag das 10- bis 20-fache der durchschnittlichen Wette. Also, wenn du mit $5 spielen möchtest, solltest du $50-$100 einlösen.
Versuche nicht dem Dealer das Geld in die Hand zu drücken. Aus Sicherheitsgründen kann der Dealer nichts vom Spieler persönlich entgegennehmen. Lege einfach das Geld auf den Tisch, der Dealer wird den Betrag in Chips umtauschen. Spieler bekommen kein Wechselgeld zurück. Der Dealer wird die Chips über den Tisch, zum jeweiligen Spieler schieben. Das Bargeld wird durch einen Schlitz, in den Tisch gesteckt.
Die Chipfarben sind in den meisten Casinos standardisiert; rote für $5 Chips, grün für $25 und schwarze Chips für $100. Es gibt auch weiße Chips für $1 und $1 Tokens in Silber. Manche Casinos verwenden einen $2,5 Chip, der meistens pink ist. Chipfarben über der $100 – Klasse, variieren: violett ist eine häufige Wahl für $500 Chips. Schau dir zur Kontrolle die Chips noch einmal genauer an, damit du Chips nicht irrtümlich ausspielst und um sicher zu gehen, daß der Dealer die korrekte Anzahl an Chips ausgegeben hat. Solltest du Fragen haben, frage den Dealer – es gehört zu seiner Arbeit den Spielern die „Lernphase“ zu erleichtern.
1.3: Wetten abschließen
Auf dem Filzbezug, vor dir, wirst du einen Kreis oder eine Box sehen. Bevor die Runde anfängt, solltest du deine Wetteinsätze in diesen Kreis bzw. Box plazieren. Spielst du bei mehreren Wetten, mit unterschiedlicher Chipkategorie, plaziere die Chips mit höherem Wert auf den Grund des Stapels. Die Chips mit geringerem Wert werden einfach drüber gelegt. Wenn die Karten bereits ausgeteilt worden sind, ist es verboten den Wetteinsatz innerhalb des Kreises zu berühren. Wenn du wissen möchtest, wieviel du für das verdoppeln bzw. spalten -„Double Down“ bzw. „Split“ - (wird später erklärt) gewettet hast, kann der Dealer deine Chips abzählen. Ist die Runde vorbei, händigt der Dealer den Gewinnern den jeweiligen Betrag aus und kassiert die Chips von den Verlierern. Nachdem der Dealer dich ausbezahlt hat, kannst du den Wetteinsatz aus dem Kreis nehmen und deine nächste Wette plazieren. Damit das Spiel flüssig verläuft, solltest du die Chips in mehrere Stapel ordnen. Und achte darauf, daß die großen Chips ganz unten sein sollten.
1.4: Einlösen von Chips
Wenn du mit dem Spielen fertig bist, wirst du deine Chips zum Kassierer bringen wollen, um sie gegen Bargeld einzutauschen. Hast du Gruppen von kleineren Chipeinheiten, wird der Dealer eventuell deine Chips „einfärben“. Das bedeutet, daß mehrere Chips mit geringem Wert, in Chips mit höherem Wert umgetauscht werden. Warte bis zum Ende einer Runde und schiebe die Chips vor dich hin, zwischen die Wettboxen – so, daß sie nicht mit einem Wetteinsatz verwechselt werden können. Der Dealer wird die Chips abzählen und dir einen kleineren Stapel, mit gleichem Wert, zurück geben. Du kannst den eingetauschten Stapel nun zur Kassa bringen oder an einem anderen Tisch weiterspielen.
2.0: Black Jack Grundlagen
2.1: Spielbedingung
Die wesentliche Grundlage des Spieles ist es am Ende eine Hand zu haben, die näher an die 21 herankommt als die Hand des Dealers – ohne dabei über 21 zu gehen. Die anderen Spielteilnehmer haben auf das Ergebnis keinen Einfluß. Du spielst nur gegen die Hand des Dealers. Die Spielregeln für den Dealer sind klar vorgeschrieben und lassen dem Dealer keine Entscheidungsmöglichkeiten. Deswegen ist es kein Problem, wenn der Dealer oder ein Mitspieler deine Handkarten sieht. Wenn du an einem „Shoe“ - Spiel teilnimmst werden deine Karten sogar offen gespielt. Solltest du fragen haben, zögere nicht den Dealer oder einen anderen Mitspieler Fragen zu stellen.
2.2: Kartenwerte
Beim Black Jack sind die Kartenwerte folgendermaßen eingeteilt:
Ein Ass zählt entweder als 1 oder als 11. Die Karten zwischen 2 und 9 haben den Zahlenwert, den sie angeben. Die 10, Bube, Dame und König zählen 10.
Die Farben haben auf den Wert der Karte keinen Einfluß. Der Wert einer Hand ist die Gesamtsumme der Handkarten. Zum Beispiel hat eine Hand mit den Karten 5, 7, 9 den Wert 21. Das Aß zählt entweder als 1 oder als 11. Du solltest festlegen welchen Wert dein Ass hat. Üblicherweise wird dass Ass so eingesetzt, wie es am besten zur Hand paßt. Ein Beispiel wird das ganze besser veranschaulichen: Nehmen wir an du hast am Anfang eine Hand mit Ass und 6. Diese Hand kann dann entweder als 7 oder 17 gewertet werden. Wenn du jetzt aufhörst, zählt die Hand 17. Nehmen wir aber an, daß du weiterspielst und noch eine Karte nimmst – eine 3. Dann hast du Ass, 6 und 3 das macht zusammen 20 (das Ass nun als 11 gezählt). Gehen wir einen Schritt zurück und nehmen an, daß deine 3. Karte eine 8 ist. Dann hast du Ass, 6 und 8 in der Hand, was zusammen 15 ausmacht. Hier muß das Ass als 1 gewertet werden, um zu vermeiden, daß du über 21 kommst.
Eine Hand mit einem Ass wird als „ soft Hand“ bezeichnet, wenn dein Ass als entweder 1 oder 11 gewertet werden kann (ohne dabei über 21 zu gehen). Zum Beispiel: Ass und 6 ist eine „soft“ 17. Die Bezeichnung beruht auf der Tatsache, daß der Spieler jederzeit eine weitere Karte nehmen kann, um eine „soft Hand“ zu erzielen, ohne dabei die 21 zu übersteigen. Eine Hand mit Ass, 6 und 10 ist jedoch eine „hard“ 17, da das Ass nun als 1 gezählt wird – würde man es als 11 zählen, würde die Hand die 21 übersteigen.
2.3: Wie werden die Karten gegeben?
Wenn einmal alle Wetten abgeschlossen sind, teilt der Dealer die Karten an die Spieler aus. Dabei fängt er links (rechte Spielerseite) an, er wird zweimal um den Tisch gehen, so daß Spieler und Dealer jeweils 2 Karten haben. ( Für Europäische und Australische Spieler: Siehe Ausnahmen am Ende des Abschnittes.) Der Dealer dreht nun eine seiner Karten um, so daß sie für jeden sichtbar ist.
Bei den „Shoe“-Spielen werden die Karten der Spieler aufgedeckt ausgeteilt und den Spielern ist es verboten die Karten zu berühren. Wenn du Anfänger bist, solltest du mit solch einem Spiel beginnen, da du dir über die Karten nicht sorgen mußt.
Bei Spielen mit verdeckten Karten, werden die Spielkarten verdeckt ausgeteilt und werden dann vom Spieler aufgenommen. Hierbei sollte man folgendes beachten.
Du darfst die Karten nur mit einer Hand berühren. Wenn du Pokerspieler bist, wird dir das eventuell Probleme bereiten.
Du mußt die Karten über dem Tisch halten
Jede Karte, die dir der Dealer unmittelbar austeilt, müssen auf dem Tisch bleiben und dürfen nicht zu den Handkarten dazugenommen werden
Wenn einmal die Karten ausgeteilt worden sind, geht das Spiel links angefangen, um den Tisch herum los. Es wird am ersten Sitzplatz, links vom Dealer begonnen (auch Basis genannt). Jeder Spieler, der an der Reihe ist, teilt dem Spieler mit, wie er spielen möchte. Die verschiedenen Spielvarianten werden unterhalb, in einem anderen Absatz, behandelt. Nachdem jeder Spieler mit seinen Karten fertig ist, vervollständigt der Dealer seine Hand und zahlt die Gewinne aus bzw. sammelt die Wetten ein.
Nun, zur Ausnahme, die erwähnt wurde: Einige Casinos, meistens in Europa, geben dem Dealer nur eine aufgedeckte Karte, bis alle Spieler ihr Spiel beendet haben - dann nimmt er sich erst die 2. Karte. Dies wird als die europäische “No Hole Card” Regel bezeichnet. Dies verändert die Strategie der Spieler aber nur, wirklich nur wenn der Dealer ein Black Jack hat. In einigen Casinos, in denen der Dealer am Anfang bloß eine Karte bekommt, werden alle „Double-Downs“ oder „Split“ - Wetten den Spielern zurückerstattet, sollte der Dealer einen Black Jack haben. Diese Art von „No Hole Card“ Spielregel hat auf die Strategie der Spieler keinen Einfluß.
2.4: Die Spielweise des Dealers
Die Hand des Dealers muß bestimmte Regeln beachten, ohne dabei eine Wahl zu haben. Es gibt zwei beliebte Regelvarianten, die bestimmen welche Gesamtsumme der Dealer erreichen muß. Du kannst in jedem Casino an der Black Jack-Tischplatte erkennen, welche Regel jeweils angewendet wird. Diese Platten sind mit einem dieser Regeln markiert:
"Dealer stands on all 17s": Diese Regel wird am häufigsten angewendet. In diesem Fall muß der Dealer solange Karten ziehen („hit“) bis er auf die Gesamtsumme 17 oder mehr kommt. Ein Aß wird, wenn möglich, in der Hand des Dealers immer als 11 gewertet – er darf nur nicht über 21 kommen. Zum Beispiel dafür ist: Aß und 8 ergibt in Summe 19. Hier würde der Dealer aufhören Karten zu ziehen („stand“), da er bereits über 17 Punkte erreicht hat. Wenn der Dealer ein Aß und eine 6 hat, ergibt das genau 17 und der Dealer würde wieder ein „stand“ machen. Ein Aß und eine 5 ergibt 16 – der Dealer müßte mit dem „hit“ weitermachen. Der Dealer zieht jetzt solange weiter bis er auf 17, oder drüber, kommt. Also wenn der Dealer die Karten; Aß, 5 und 7 hat ergibt das bloß 13. Bei Aß, 5,7,5 sind das insgesamt 18 und der Dealer würde aufhören – also ein „stand“ machen.
"Dealer hits soft 17": Manche Casinos entscheiden sich lieber für diese Variante. Diese Regel ist mit der oberen beinahe identisch. Es gibt nur eine Ausnahme und diese tritt in Kraft, wenn der Dealer eine „soft 17“ erreicht. Hände wie z.B. Ass,6 oder Ass,5,Aß und Aß, 2,4 sind alle Beispiele für ein „soft 17“. Der Dealer erreicht diese Hände und erzielt eine „soft“ 18 oder höher bzw. eine „hard“ 17. Bei dieser Regel hat das Casino online gegenüber dem Spieler einen kleinen Vorteil
Wie bereits erwähnt wurde, hat der Dealer keine Strategie. Er kann keine Paare teilen, sondern muß solange ziehen, bis er zumindest 17 erreicht. Kommt er über 21, hat er verloren.
2.5: Was ist ein „Black Jack“ oder ein „Natural“?
Ein Black Jack, oder „Natural“, erreichst du, wenn deine ersten 2 Karten zusammen 21 Punkte ergeben. Demnach ist ein Black Jack ein Aß und jede Karte, die als 10 gewertet wird. Das wichtigste hierbei ist, daß du mit deinen ersten 2 Karten auf 21 kommen mußt. Wenn du angenommen ein Paar Asse teilst („split“), dann lege eine Karte, die als 10er zählt, zu einen der Asse dazu. Das ist zwar kein Black Jack, aber du hast insgesamt 21 Punkte. Die Unterscheidung ist wichtig, da sich ein Black Jack Gewinn für den Spieler wirklich lohnt (Gewinn im Verhältnis 3:2). Eine Wette mit 10$ würde im Falle eines Black Jack 15$ gewinnen. Ein Spieler Black Jack schlägt jede Gesamtsumme des Dealers – anders als beim Black Jack des Dealers. Wenn sowohl der Spieler als auch der Dealer ein Black Jack haben, gilt die Hand als unentschieden - „tie“ oder „push“.
Der Dealer zahlt dir gewöhnlich deinen Black Jack- Gewinn aus, wenn du an der Reihe bist. Bei verdeckten Kartenspielen bedeutet dies, daß du dem Dealer dein Black Jack sofort zeigst. Einige Casinos verschieben die Gewinnauszahlung im Falle eines Black Jack bis die Hand vorbei ist, wenn der Dealer eine 10er Karte (oder aufwärts) hat und noch nicht kontrolliert hat, ob er selber ein Black Jack hat. Andere Casinos wiederum prüfen die nächste Karte des Dealers und zahlen im Falle eines Black Jack den Gewinn sofort aus. Also, wenn du ein Black Jack hast, decke deine Karten auf und grins. So etwas passiert ungefähr einmal bei 21 Händen, aber es trägt zum Spaß des Spieles bei.
3.0: Die Wahl des Spielers
3.1: “Surrender”
Wir beginnen mit einer Entscheidung, die nur selten vorkommt. Trotzdem ist es wichtig mit dem „surrender“ anzufangen, weil diese Entscheidung gemacht werden muß, bevor der Spieler einen anderen Spielzug plant. Nicht jedes Spiel bietet diese Wahl an und jene dies doch tun fallen in 2 Kategorien: „Early“ („Früh“) vs. „Late“ („Spät“)
Ein “Surrender” bietet dem Spieler die Chance seine Hand aufzuklappen, also zu kapitulieren. Dies kostet die Hälfte des Einsatzes. Du mußt diesen Spielzug vor jeder weiteren Aktion machen. Wenn du also bereits eine 3. Karte gezogen, geteilt („split“) oder verdoppelt („double down“) hast, ist ein „Surrender“ ausgeschlossen.
Die zwei Varianten von “Surrender”, “early” und “late”, unterscheiden sich nur in der Weise wie ein Dealer Black Jack gehandhabt wird. Bei einem „Early Surrender“-Spiel, kann sich der Spieler entscheiden zu kapitulieren, bevor der Dealer seine Karten nach einem Black Jack prüft. Dies bietet einen billigen Ausweg, auch wenn der Dealer einen Black Jack haben sollte. Da das „Early Surrender“ für den Spieler ziemlich vorteilhaft ist, wird diese Version selten angeboten. Die häufigere Form ist das „Late Surrender“. Hierbei prüft der Dealer zuerst nach, ob er selbst ein Black Jack hat, erst wenn der Dealer keinen Black Jack hat, können sich Spieler für ein „surrender“ entscheiden.
“Surrender” ist eine nette Regel, wenn sie weise angewendet wird. Leider wenden viele Spieler die Regel zu häufig an. Spielst du in einem Spiel mit dieser Option, verwende die „Strategy Engine“, um zu wissen, wann man einen „surrender“ machen soll.
Um zu sehen, wie schlecht eine Hand sein muß, um sich für ein “Surrender” zu entscheiden, beachte folgendes: Um mit der “Surrender” - Option weniger zu verlieren, mußt du bloß eine 25% Chance haben, um zu gewinnen. Das ist, wenn du 75%verlierst und nur 25% gewinnst, beträgt dein Nettoverlust ca. 50%, von deinem Wetteinsatz. Das ist der gleiche Betrag, den du bei einem „Surrender“ sicher verlieren würdest. Also denke daran wann du diese Option auch wirklich anwenden möchtest.
Es ist wichtig noch einmal zu erwähnen, daß das “Late Surrender”am häufigsten vorkommt. Vergewissere dich, daß du die richtige Option bei der „Strategy Engine“ gewählt hast. Und wenn du kein Spiel findet, daß ein „Early Surrender“ anbietet, dann laß es mich wissen - die Wahrscheinlichkeit hierfür ist sehr gering.
3.2: “Hitting”/”Standing”
Die häufigste Entscheidung, die ein Spieler während eines Spiels machen muß, ist ob er eine weitere Karte zieht (“hit”) oder nicht (“stand”). Die Methode, die du verwendest um deine Entscheidung dem Dealer bekanntzugeben, hängt davon ab welche Spielvariante du spielst.
Beim “Shoe”-Spiel, wo du mit aufgedeckten Karten spielst, klopfst du mit den Fingern, hinter deinem Kartenstapel auf den Tisch, wenn du eine weitere Karte haben möchtest. Es reicht nicht nur „hit“ oder „stand“ bekanntzugeben. Das Handzeichen ist essentiell. Man möchte hiermit Unklarheiten vermeiden und dient zugunsten der immer anwesenden Sicherheitskameras. Wenn du über 21 gehst („bust“), wird der Dealer deinen Wetteinsatz einnehmen und deine Karten sofort vom Tisch entfernen. Wenn du dich für ein „stand“ entscheidest, winke die Hand mit einer horizontalen Bewegung, über deinen Karten.
Beim Spielen mit verdeckten Karten schaut die Sache ein wenig anders aus. Du hältst die ersten zwei Karten in einer Hand. Um eine weitere Karte zu ziehen, schmiege vorsichtig deine Karten über dem Filztisch. Am Besten schaut man zuerst einem Mitspieler zu, wie das ganze funktioniert. Der Dealer gibt dir die neuen Karten auf den Tisch, vor deinem Wetteinsatz. Nimm die Karten in deine Hand, aber laß die gegenwärtigen Karten auf den Tisch liegen. Wenn der Wert deiner Karten die 21 übersteigt, decke die 2 Karten in deiner Hand auf und lege sie auf den Tisch. Der Dealer wird deinen Einsatz einsammeln und deine Handkarten entfernen. Wenn du dich für ein „stand“ entscheidest, dann solltest du deine 2 Karten, die du verdeckt hältst, unter deine Chips (deinen Wetteinsatz) klemmen. Das kann die ersten Male etwas kompliziert sein. Du solltest deinen Wetteinsatz dabei nicht aufheben, um die Karten unterhalb zu plazieren. Denke daran; wenn einmal die Karten ausgeteilt sind, darfst du deine Chips im Kreis nicht mehr berühren. Schiebe einfach die Ecken deiner Karten unter die Chips.
Die Anweisungen scheinen vielleicht viel komplizierter zu sein als das Spiel. Wenn du deine anderen Mitspieler beim Spielen beobachtest, wirst du schon zu Recht kommen.
3.3: “Doubling Down” (Einsatz verdoppeln)
Ein „Double Down“ gehört zu den lukrativeren Spieleroptionen, die verfügbar sind. Man kann diese nur anwenden, wenn man bloß 2 Handkarten, also bevor eine weitere Karte gezogen wird. Ein „ Double Down“ ermöglicht es dir deinen Wetteinsatz zu verdoppeln und eine, aber wirklich nur eine, zusätzliche Karte zu ziehen. Ein gutes Beispiel dafür ist, wenn du deine Karten einen Gesamtwert von 11 haben (z.B. 6,5) und die oberste Karte des Dealers eine 5 ist. In diesem Fall, hast du gute Chancen die Hand zu gewinnen, wenn du eine zusätzliche Karte ziehst. Du kannst in dieser Situation deinen Vorteil auch steigern. Wenn du mit verdeckten Karten spielst, wirf die 2 Karten aufgedeckt, vor deinen Einsatz auf den Tisch. Bei beiden Spielvarianten, stelle einen zusätzlichen Wetteinsatz in den Kreis. Stelle den Wetteinsatz neben den originalen Einsatz, nicht darauf. Der Dealer wird dir eine zusätzliche Karte geben. Beim Spiel mit verdeckten Karten wird der Dealer die neue Karte verdeckt, unter deinen Wetteinsatz klemmen, um sie dann später aufzudecken.
Spieler dürfen ein “Double Down” mit jedem beliebigen Betrag ausführen, dieser darf bloß den ursprünglichen Einsatz nicht übersteigen. Sei dir bloß im Klaren, daß du etwas aufgeben mußt, um deinen Einsatz erhöhen zu dürfen: die Erlaubnis mehr als eine zusätzliche Karte ziehen zu dürfen. Wenn die Entscheidung für ein „Double Down“ richtig ist, dann solltest du möglichst den vollen Betrag verdoppeln.
3.4: “Splitting Pairs” (Teilen)
Wenn du ein identisches Kartenpaar hast (vergiß nicht die Farben zu ignorieren), kannst du die eine Hand in 2 getrennte Hände aufteilen und mit ihnen unabhängig voneinander spielen. Mal angenommen, du hast ein Paar 8er, zusammen ergeben sie 16. Das Problem hier ist, daß die 16 die schlechteste Hand die ein Spieler haben kann, da es unwahrscheinlich ist zu gewinnen. Und wenn man eine weitere Karte ziehen würde, würde der Spieler die 21 höchstwahrscheinlich übersteigen. Hier ein Tipp, wie du deine Chancen trotz schlechter Karten verbessern kannst.
Wenn du beim Spielen die Karten in der Hand hältst, klemme die Karten aufgedeckt, vor deinen Einsatz, wie beim „Double Down“. Dann stelle einen übereinstimmenden Betrag neben deinen eigentlichen Einsatz, in den Kreis. Dies kannst du bei allen Spielvariationen machen. Beim „Split“ mußt du den gleichen Betrag noch einmal setzen. Anders als beim „Dounble Down“, wo du einen beliebigen Betrag, sogar weniger, setzen kannst. Der Dealer wird die zwei Karten trennen und sie als zwei unabhängige Hände zählen. Sagen wir, du ziehst eine eine 8 und dann eine 3 - das macht 11 Punkte. Viele Casinos werden dir jetzt erlauben zu verdoppeln. Wenn das passiert nennt man diese Regel „Double after Split“ (Verdoppeln nach Teilung). Wenn du eine Hand fertig spielen kannst, wird dir der Dealer eine zweite Karte für die zweite Hand geben. Jetzt liegt es an dir, Entscheidungen zu treffen.
Wenn du zusätzliche Paare erhältst (zu den ersten zwei Karten einer Hand dazu), werden die meisten Casinos ein “resplit” (eine zweite Hand hinzunehmen) erlauben. Die häufigste Regel erlaubt dem Spieler bis zu 3 Mal zu teilen - das wären dann 4 getrennte Hände, mit 4 getrennten Wetten. Wenn ein „Double“ nach einem „Split“ erlaubt ist, könntest du das 8 fache deines Ersteinsatzes auf dem Tisch haben! Einige Casinos haben ein begrenztes „resplit“, manche setzen keine Grenzen. Außerdem kannst du jede Karte mit einem Wert von 10 teilen – zum Beispiel kannst du eine Hand mit einem Buben und einer Dame aufteilen. Aber üblicherweise ist das keine gute Strategie: behalte lieber die 20.
Es gibt allerdings eine kleine Komplikation, was das teilen von Asse. Die Aufteilung von Asse ist ein sehr starker Spielzug. Deswegen darf der Spieler pro Aß bloß eine zusätzliche Karte ziehen. Und wenn du eine 10er Karte zu einem der aufgeteilten Asse hinzu ziehst, gilt das nicht als Black Jack. Es wird als normale 21 gewertet und wird nicht im Verhältnis 3:2 ausbezahlt. Manche Casinos erlauben das Wiederaufteilen von Asse, wenn du noch eine hinzuziehst. Andere Casinos erlauben kein „resplit“ bei Asse, aber dafür bei anderen Paaren.
Mit all diesen Beschränkungen wirst du dich fragen, ob es überhaupt Sinn macht Asse aufzuteilen. Die Antwort ist ein dröhnendes JA. Du solltest immer ein Aß – Pärchen aufteilen.
3.5: “Insurance” und “Even Money”
“Insurance”, was soviel bedeutet wie Versicherung, ist wahrscheinlich die unverständlichste Black Jack Regel die es gibt. Das ist nicht unbedingt schlecht, da „Insurance“ normalerweise eine schlechte Wette für den Spieler bedeutet, mit einem hohen Hausvorteil. Das ist aber nicht immer der Fall. Los geht’s:
Wenn der Dealer als oberste Karte ein Aß aufdeckt, wird er wahrscheinlich eine “Insurance” für die Spieler anbieten. „Insurance“ - Wetten können max. 50% deiner ursprünglichen Wette sein. Schiebe diese dann in den Kreis, neben deine originale Wette. Der Dealer wird jetzt prüfen, ob er eine Karte mit dem Wert 10 unter seinem Aß hat. Wenn dies der Fall ist, hat er ein Black Jack und deine „Insurance“ - Wette gewinnt im Verhältnis 2:1. Du verlierst zwar deine Originalwette (außer du hast auch ein Black Jack). Das Nettoergebnis bleibt also gleich („even“), wenn du wirklich die Hälfte für die Versicherung gewettet hast. Der Name erklärt sich also daher, daß du deine Originalwette gegenüber einem Dealer Black Jack geschützt hast. Wenn der Dealer jedoch kein Black Jack hat, verlierst du den Betrag für die „Insurance“ und kannst mit der Originalwette weiterspielen.
Die “Insurance” ist eine Nebenwette (“side-bet”), bei dem dir eine 2:1 Chance angeboten wird, falls der Dealer eine 10er Karte drunter („in the hole“)hat. In einem Spiel mit einem Kartenstapel, gibt es sechzehn 10er Karten. Angenommen du siehst keine andere Karten (auch nicht deine), bilden die 10er, 16 von 51 verbleibenden Karten, nachdem das Aß vom Dealer entfernt worden ist. Um die „Insurance“ – Wette auszugleichen, muß die „Hole Card“ (Karte unter dem Ass) eine 10, bei 1 von 3 Karten sein. Aber 16/51 bedeutet bloß 1 Zehn in 3,1875 Karten.
Die Situation ist meistens anders, wenn du einen Black Jack hast. Der Dealer wird dir wahrscheinlich „Even Money“ (Gleiches Geld) statt der „Insurance“ – Wette anbieten. Das ist eigentlich dasselbe, wie bei der „Insurance“, bloß vereinfacht. Ignorieren wir einmal den Namen „Even Money“ und schauen wir was passiert, wenn du ein Black Jack versicherst. Sagen wir du wettest $10 und hast einen Black Jack. Du würdest normalerweise $15 dafür bekommen, außer wenn der Dealer auch ein Black Jack hat – dann herrscht Gleichstand („push“/“tie“).
Nehmen wir an der Dealer hat ein Aß aufgedeckt und du beschließt dich für die „Insurance“ mit dem vollen Betrag, oder $5. Jetzt können zwei Dinge passieren:
1) Der Dealer hat ein Black Jack. Es gibt einen Gleichstand bei meiner 10$ Wette, aber ich kassiere im Verhältnis 2:1 für meine $5 „Insurance“ – also ein Gesamtgewinn von $10.
2) Der Dealer hat kein Black Jack. I verliere die $5, aber gewinne $15 für meinen Black Jack. Wieder ein Gesamtgewinn von $10.
In beiden Fällen gilt; sobald ich eine “Insurance” Wette abgeschlossen habe, ist mir ein Gewinn von $10 garantiert, bzw. dasselbe Geld für meine Originalwette.
So erlauben mir Casinos die „Insurance“ – Wette überhaupt auszuschließen und ich kann „Even Money“ (Dasselbe Geld) für meinen Black Jack bekommen, falls der Dealer ein Aß aufdeckt.
Du wirst dir wahrscheinlich denken, daß dies ein ziemlich guter Deal ist. Dir wird ein Gewinn garantiert, auch wenn der Dealer einen Black Jack hat. Aber denk daran - du wirst längerfristig mehr Geld gewinnen, wenn du $15 vorstreckst, auch wenn du vielleicht ab und zu mit leeren Händen aussteigst. Trotzdem gibt es viele Spieler, die sich hartnäckig für „Even Money“ entscheiden. Sei dir nur bewußt, daß es dir Geld kosten wird wenn du diese Entscheidung triffst.
Der einfache Strategiespieler sollten niemals die “Insurance” – Wette nehmen, auch nicht „Even Money“. Kartenzähler, andererseits, können oft Situationen erkennen, wo mehr als 1/3 der restlichen Karten den Wert 10 haben. Dann ist die Wette gewinnbringend. Also, außer du weißt, daß die Wette günstig ist, ignoriere sie einfach.
4.0: Zusammenfassung
So, daß ist nun wirklich alles, was man wissen muß. Wenn du also das Spiel noch nie gespielt hast, kann es am Anfang ein wenig einschüchternd wirken. Setz dich zu einem Tisch, zu einem netten Dealer und versuch es. Nach nur 10 Minuten werden dir all diese Details einfach erscheinen. Bevor du allerdings ins Casino gehst, solltest du ein paar Hände mit dem BlackjackInfo Strategy Trainer probieren
Viel Glück!
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