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Wie die meisten bekannten Spieler verfügt auch Uston über einen hohen IQ und hat einen guten Abschluss an den Elite Universitäten der USA gemacht. Um Strategien auf die Glücksspiele anzuwenden, benötigt man enorm hohes Wissen im Bereich Mathematik und muss lernen die einzelnen Schritte schon im Voraus zu sehen und so die eigenen Schritte zu planen. Nach einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und einem Master in Finanzwissenschaften zog es Ken Uston an die Spieltische in Las Vegas. Hier erlernte er auch von anderen bekannten das sogenannte Kartenzählen, welches heute eine bekannte Methode beim Black Jack ist. Innerhalb kurzer Zeit perfektionierte er das Zählen und machte sich so schnell und einfach einen Namen unter den anderen Spielern.

Grund für den Wechsel von der Geschäftswelt zu den Glücksspielen waren vor allem die Intrigen und Strategen an den Märkten, mit welchen sich Uston nicht identifizieren konnte. Nachdem die ersten großen Gewinne lockten, dauerte es auch nicht Lange, bis er sein Unternehmen aufgab und sich Vollzeit in die Casinos zurückzog, um seinen Lebensunterhalt für sich und seine Familie zu verdienen. Nach den ersten Erfolgen berichteten Magazine und das Fernsehen über ihn und seine Person und beobachten ihn und seine Spielweise ganz genau. Den Kasinobetreibern war sein Erfolg ein Dorn im Auge und Anzeigen ließen nicht lange auf sich warten. Auch wenn er dank seiner Anwälte immer wieder entkommen konnte, ließen ihn das Geld und sein Ruhm nicht glücklich werden. Auch seine Frau und seine Kinder trennten sich von ihm und somit wurde aus dem erfolgreichen Spieler Ken Uston nur noch ein Mann mit viel Geld. Das alleine machte ihn nicht glücklich, sondern eher einsam.
Trotz seines schnellen Ruhms, den hohen Gewinnen und dem Lebensstil von Uston, starb dieser schon im jungen Alter von 52 Jahren alleine in seiner Wohnung in Frankreich. Er ist für viele damit ein leuchtendes Beispiel dafür, dass Geld alleine nicht glücklich macht, sondern man auch trotz des Erfolges verarmt an sozialen Kontakten leben muss. Heute noch findet man im Handel eine Vielzahl von Büchern, welche von Uston zum Thema Black Jack und der Arbeit in den Casinos verfasst worden sind.
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