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Es ist das Klischee schlechthin: Casinospiele machen süchtig. Jeden, dem man erzählt, dass man ab und an im Casino spielt, rät einen, dass man doch lieber aufpassen soll, dass man nicht süchtig vom Spielen wird. Dies stimmt aber nicht unbedingt. Es kommt nämlich darauf an, wie man spielt.

Eine Studie hat ergeben, dass Blackjack das Spiel ist, welches am wenigsten süchtig macht. Ein Team, zusammengesetzt aus Psychologen und Suchtexperten von der Universität Sydney, fand heraus, dass die leidenschaftlichen Spieler des grandiosen Spieles Blackjack die wenigsten Probleme mit der Spielsucht haben. Diese Studie wurde erst vor kurzem durchgeführt. Dabei wurden verschiedene Stufen des Schadens von Casinospielen (unter Anderem Automaten, sowie Kartenspiele) geprüft. Dabei kam heraus, dass Kartenspiele noch lange nicht so schnell zur Suchtgefahr werden als Automaten. Es wurden außerdem Spielsüchtige, die sich grad in Suchtbehandlung befinden, interviewt. Dadurch konnten die Psychologen und die Suchtexperten herausfinden, welches Casinospiel an der Sucht des einzelnen Patienten schuld war. Dabei gaben weniger als 1 % der Spielsüchtigen an, das sie durch Blackjack Casinospielsüchtig geworden sind. Die restlichen 99 % der Spielsüchtigen haben ausgesagt, dass sie entweder durch Automatenspiele oder andere Tischspiele süchtig geworden sind.
Unser Fazit aus dieser Studie: Man soll immer kontrolliert spielen, dann besteht auch keine Suchtgefahr. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Setzen Sie sich immer ein Limit, wie weit Sie gehen möchten, und hören Sie auf, bevor dieses Limit überschritten wird. Ein Spiel ab und an ist keinesfalls verkehrt, denn es macht ja auch sehr viel Spaß und bereitet Nervenkitzel.
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